Ankerplatz Mülheim - Tagesstruktur im Sozialpsychiatrischen Zentrum
Wenn es schwerfällt, den Alltag zu strukturieren, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten oder nach längeren Krankheitsphasen wieder mehr Stabilität zu gewinnen, kann die Psychiatrische Tagesstätte unterstützen.
Unser Angebot richtet sich an Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder psychischen Behinderung, die derzeit nicht oder nicht mehr erwerbstätig sind.
Ein multiprofessionelles Team aus Ergotherapie, Heilerziehungspflege und Sozialer Arbeit begleitet Sie dabei, Ihren Alltag wieder verlässlicher zu gestalten und Ihre persönlichen Fähigkeiten zu stärken.
Unsere Angebote
Wir unterstützen Sie unter anderem durch:
- eine strukturierte und bedarfsorientierte Tagesgestaltung
- soziale Kontakte in einer überschaubaren Gruppe
- Förderung individueller Fähigkeiten und Kompetenzen
- Ergotherapie mit kreativer, handwerklicher oder arbeitstherapeutischer Ausrichtung
- gemeinsame Mahlzeiten
- individuelle Wochenpläne
- Konzentrations- und Gedächtnistraining
- Bewegungs- und Gesundheitsangebote
- Außen- und Freizeitangebote
- Psychoedukation
- regelmäßige Entwicklungsgespräche
- Angehörigengespräche bei Bedarf
- handwerkliche Tätigkeiten zur Belastungserprobung
- Vorbereitung auf eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) oder ein Berufstrainingszentrum (BTZ)
Ankommen - Orientieren - Aufbrechen
Anbindung
Die Tagesstätte liegt zentral auf dem Kirchenhügel in der Nähe der Mülheimer Innenstadt und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Bei regelmäßigem Besuch erhalten Sie von der Tagesstätte ein Sozialticket.
Barrierefreiheit
Der Zugang zum Katholischen Stadthaus und zur Tagesstätte ist barrierefrei.
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag
9:00 bis 15:00 Uhr
An Wochenenden und Feiertagen bleibt die Tagesstätte geschlossen.
Teilnahme
Eine Mindestteilnahme von drei Tagen pro Woche ist durch den Kostenträger vorgegeben. Je nach persönlicher Situation kann auch ein Besuch an vier oder fünf Tagen sinnvoll sein. Individuelle Absprachen sind möglich.
Verpflegung
Sie können am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen. Dafür ist ein Eigenanteil zu zahlen.
Menschen, die Sozialhilfe oder Grundsicherung erhalten, können einen Antrag auf Mehrbedarf für die gemeinschaftliche Mittagsverpflegung stellen.
Wasser, Kaffee und Tee stehen kostenfrei zur Verfügung.
Finanzierung
Die Kosten werden in der Regel vom Landschaftsverband übernommen. Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung.